Donnerstag, 6. November 2008

So häufig surfen die Schweizer im WWW

Mittlerweile verfügen 70 Prozent der Schweizer Haushalte über einen Zugang ins Internet. Die tatsächliche Nutzung hängt stark von Bildungsstand und Alter ab.

Wie aus der neuen Publikation «Indikatoren zur Informationsgesellschaft Schweiz» des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, gaben im Frühjahr 2008 rund 77 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren an, das Internet in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal benutzt zu haben. 68 Prozent nutzten es wöchentlich oder täglich. Vor allem in den Jahren 1997-2001 wuchs der Anteil der regelmässigen Nutzer stark - von 7 auf über 40 Prozent. Seit 2005 liegt er bei über 60 Prozent. Während 90 Prozent der Personen mit Hochschulabschluss oder höherer Berufsbildung das Netz nutzen, liegt der Anteil bei Personen, die nur die obligatorische Schule machten, bei 47 Prozent. Dieser Bildungs-Graben wird nur langsam schmäler.

Skandinavier haben die Nase vorn

70 Prozent der Haushalte in der Schweiz haben einen Internetzugang. Die Schweiz liegt damit über dem Schnitt der EU-Länder, aber hinter Skandinavien. Drei Viertel der Schweizer Haushalte mit Internetzugang haben einen Breitbandanschluss.

E-Commerce noch bescheiden

Die Entwicklung des E-Commerce blieb hinter den Erwartungen zurück. Von 2003 bis 2005 gaben die Haushalte pro Jahr etwas über eine Milliarde Franken für Güter und Dienstleistungen aus, die sie per Internet erwarben. Das entspricht einem Prozent der Konsumausgaben der privaten Haushalte. Im Jahre 2006 lagen diese Ausgaben bei 2,5 Milliarden Franken. Der Anstieg ist laut BFS allerdings zum Teil geänderten Erhebungsmethoden zuzuschreiben. Am meisten wurde per Internet für Reisen sowie für Multimedia- und Informatikausrüstung ausgegeben.

Quelle: SDA/ATS
20min.ch

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